Ressourceneffizient und kostenbewusst Wirtschaften

Kosten sparen und die Umwelt schonen

44% der Aufwände in mittelständischen Unternehmen sind Materialkosten, weit vor Personalkosten mit 20% der Aufwände. Die deutsche Materialeffizienzagentur (DEMEA) schätzt ein Einsparpotenzial von durchschnittlich 20% für mittelständische Unternehmen durch Maßnahmen, die die Materialeffizienz verbessern. (Quelle: EfA NRW)

Typische Ziele

Nach unserer Erfahrung können in vielen mittelständischen Unternehmen Potenziale in folgenden Handlungsfelder gehoben werden:

  • Erhöhung der Wertschöpfung im Unternehmen
  • Verbesserung des Auftragsdurchlaufs: vom Vertrieb und Einkauf, über die Arbeitsvorbereitung, durch die Produktion, in den Versand und zum Kunden
  • Reduktion von Beständen in der Produktion und im Lager
  • Optimierung der Produktionsplanung und -steuerung
  • Optimierung des Materialflusses innerhalb der Produktion und zwischen Lager und Produktion
  • Verbesserung der Informations- und Leistungstransparenz durch einfache Leistungskennzahlen
  • Erhöhte Transparenz und Harmonisierung der Geschäftsprozesse
  • Dauerhafte Sicherstellung und kontinuierliche Steigerung der Prozesseffizienz
  • Steigerung der Ressourcenproduktivität
  • Aufbau eines Kostenrechnungssystems und Kalkulation
  • Bewertung der Herstellkosten und allgemeinen Prozesskosten im Unternehmen
  • Schaffung der Grundlage zur Überführung der Kalkulation in das datenführende System (z. B. Navision)

Umsetzung: Ressourcenkostenrechnung und Prozessoptimierung

Was leitstet die Ressourcenkostenrechnung RKR?

  • Die Ressourcenkostenrechnung (RKR) ist ein Instrument zur ganzheitlichen Erfassung und Verbesserung von Material- und Energieproduktivität.
  • Sie erfolgt nicht isoliert, sondern bezieht Kostenfaktoren wie Stundensätze, Maschinentaktung, Standzeiten, Ausschuss, Durchlaufzeiten, Personaleinsatz und Termintreue mit ein.
  • Dadurch ist eine umfassende, verursachergerechte Kostenzuordnung möglich. 

Was leistet Prozessoptimierung?

  • Dokumentation (BPMN 2.0) und Optimierung von Prozessen und Schnittstellen im Auftragsdurchlauf
  • Modellierung und Optimierung von Prozessen und Schnittstellen im Materialfluss (Value Stream Design)
  • Verbesserung Abteilungsübergreifender Prozesse
  • Verschlankung von Prozessen durch Eliminierung überflüssiger Prozessschritte und Abbau von Bürokratie
  • Definition von Vertreterregelungen 
  • Identifikation von Qualifikationsbedarfen
  • Aufbau von Prozessüberwachungssystem auf Basis definierter und pragmatischer Auswertungen

Ablauf

Ausgehend von der ermittelten Handlungsfelder im QuickCheck oder während der Durchführung einer RKR müssen in der Regel Prozesse optimiert werden. Wir verwenden hierzu klassische Methoden des Prozessmanagement bei der auf Basis der Prozessdokumentation von Ablauf- und Arbeitsprozesse (mit BPMN 2.0) Prozessoptimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden.


Sind die Prozesse erst einmal dokumentiert, kann diese Dokumentation im weiteren zur Orientierung während des Projektes und natürlich zur konkreten Optimierung von Schnittstellenproblemen in Prozessen, Redundanzen in Prozessen und ineffektiven Abläufen genutzt werden. Wir führen Optimierungsworkshops durch und unterstützen als Moderatoren in thematischen Teamsitzungen.

Aufwand

Der Gesamtaufwand beträgt 15-30 Projekttage. Die Beratung wird in NRW in der Regel durch Mitarbeiter der Effizienzagentur NRW unentgeltlich begleitet.

Förderung

Bis zu 50% der Beratungskosten werden bei entsprechenden Vorraussetzungen gefördert.


Hinweis

Sei können sich in einem Projekt auch ausschließlich auf den Aufbau und die Aktualisierung ihres Kostenrechnungssystems konzentrieren. Weitere Informationen ansehen.