Fokus auf die Wertschöpfung

Einfach. Führen. - Mitarbeiter stärken

Eine zentrale Erfahrung aus Beratungsprojekten im Mittelstand ist, dass Unternehmer und Führungskräfte der Gefahr unterliegen, sich im Mirkomanagement ihrer Mitarbeiter und deren Aufgaben zu verlieren. Strategisches Denken, Arbeit am Unternehmen und die nötige Distanz zu Problemen, um bessere statt rasche Lösungen zu finden, bleiben im täglichen Entscheidungsmarathon auf der Strecke. 

 

Organisationen müssen so aufgebaut sein, dass sich aus sich selbst heraus kontrollieren und verbessern. Es gilt das Prinzip der "sozialen Kontrolle" und nicht das Prinzip des "Befehl-und-Gehorsam". Die Unternehmenskultur ist dabei abhängig von der Art wie Führungskräfte führen und die Mitarbeiter untereinander zusammen arbeiten.

 

Ein berühmtes Zitat ist "Jedes Unternehmen hat die Kultur, die es verdient". Nehmen Sie ein Verschlechterung der Unternehmenskultur war, z. B. durch vermehrte Streitereien, erhöhter Krankenstand oder langsamere Prozessdurchläufe, wird es spätestens Zeit an der Organisation des Unternehmens zu arbeiten und die Unternehmenskultur zu verbessern.

Wo Sie die Energie Ihrer Mitarbeiter einsetzen sollten

Einfach.Produktiv. zu arbeiten ist eine primär an den Mitarbeitern und Kundenbedürfnissen ausgerichtete Organisation Ihres Unternehmens. Die Kern dabei ist, dass die Zusammenarbeit im Unternehmen, wie folgt ausgerichtet ist:

  • 70% der verfügbaren Energie fließen in die direkte und indirekte Wertschöpfung ihres Unternehmens
    Dieses sind alle Aktivitäten, die den Kundennutzen steigern. Wertschöpfung entsteht durch die effiziente Zusammenarbeit qualifizierter Mitarbeiter am Produkt und an dem System der Organisation selbst. Der Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterqualifikation kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie trägt dazu bei den Kundennutzen zu erhöhen.
  • Nur 20% Energie fließen in die positive Stärkung der informellen Struktur ihres Unternehmens 
    Hier ist die Unternehmenskultur ein Erfolgsfaktor, sichtbar in der Art wie Ihre Mitarbeiter zusammenarbeiten. Transparenz reduziert negative Effekte in der informellen Struktur, wie z.B. Machtspiele.
  • Nur 10% der Energie fließen in die formalen Strukturen ihres Unternehmens 
    Die Strukturen dienen ausschließlich zur Sicherstellung der externen Complience. Bürokratie und ausuferndes Controlling wird in allen Unternehmensbereichen abgebaut und durch soziale Kontrollsysteme ersetzt. (Pfläging)

In vielen Unternehmen sieht es heute anders aus: 50% der Energie fließt in formale Strukturen wie Bürokratie, Koordination und Prozessorganisation;  30% der Energie fließt in die informelle Struktur durch persönliche Abwehrhaltung, Machtspiele und Behauptungsstrategien und nur 20% der Energie fließen in die eigentliche Wertschöpfung. 

Typische Handlungsfelder

Nach unserer Erfahrung können in vielen mittelständischen Unternehmen Potenziale in folgenden Handlungsfeldern gehoben werden:

  • Systematische Mitarbeiterqualifikation auf Basis eines Qualifikationsplans
  • Überarbeitung der Anreiz- und Zielsysteme durch Einführung relativer Ziele
  • Einführung dezentraler Organisations- und Entscheidungsstrukturen mit starkem Kundenbezug und durch Nutzung des Konsultationsprinzips
  • Mitarbeiterempowerment durch Übergabe von Verantwortung und systematische Mitarbeiterqualifikation
  • Training & Coaching zur Verbesserung der Zusammenarbeit in Projekten, in der Linie und beim Selbstmanagement
  • Mehr Zeit gewinnen, um am Unternehmen statt im Unternehmen zu arbeiten
  • Erstellung eines Leitbildes
  • Verbesserung der Informationstransparenz
  • Einführung relativer Leistungsbewertungssysteme (z. B. Ranglisten) als Basis sozialer Kontrolle
  • Übergabe von Verantwortung an die Mitarbeiter
  • Flexibilisierung des Organigrams mit Fokus auf "Rollenbeschreibungen" (mehrere je Mitarbeiter möglich) statt "Stellenbeschreibungen" (nur eine je Mitarbeiter möglich) 
  • Einführung abgegrenzter zentraler Services und peripherer kundenbezogener Arbeitszellen
  • Einführung des Prinzips von agilen projektorientierten "Task-Forces" statt schwerfälliger Matrix-Arbeitsgruppen
  • Stärkung der Entscheidungskompetenzen der Mitarbeiter auf Basis des Konsultationsprinzips
  • Förderung von Spaß und Freude an der Arbeit und Erzeugung von Sinn

Aufwand

Der Gesamtaufwand ist abhängig vom Projektumfang der auf Basis eines Erstgesprächs oder QuickChecks ermittelt wird.

Förderung

Bis zu 50% der Beratungskosten werden bei entsprechenden Vorraussetzungen gefördert.